#Polerina

by Rena Süßholz

Von Polekisses und anderen Blessuren
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Von Polekisses und anderen Blessuren

Poletraining hin oder her – ich habe mir noch nie etwas gebrochen, verstaucht oder ausgerenkt. Eine Glanzleistung wie ich finde. Gerade bei Figuren, die sich unnatürlich und „ungesund“ anfühlen, kann logisch gesehen, doch schnell was passieren oder? Wenn man sich aber die ganzen Stürze unter #pdfails in Instagram anschaut, drängt sich der Gedanke auf, dass eine ernsthafte Verletzung nicht wirklich vorkommt.

Ist natürlich absoluter Humbuk.

Wenn man kopfüber auf den nackten Boden knallt, tut das ordentlich weh. Im Training habe ich es aber noch nie erlebt, dass der Notarzt gerufen werden musste. Was aber oft vorkommt sind Muskelkrämpfe in der Wade z.B. wenn man noch nicht so oft den Outside- oder Inside- Leghang durchgeführt hat. Ist mir anfangs ab und zu passiert.

Meine Motivation in den Invert zu gehen war gleich Null.

Vor allem, wenn man zu wenig Kraft hat, die Beine sicher an die Stange zu schwingen und mit Karacho wieder gen Boden saust. Dann zieht es unangenehm im Rücken. Mittlerweile (=2 Jahre später) spüre ich zum Glück keinen Rückenschmerz mehr. Passiert aber auch nur noch selten, dass ich nicht in den Invert hochkomme 🙂

Aber genug von den „vergänglichen“ Schmerzen.

Solange sich die Haut noch nicht an den Stahl gewöhnt hat, tauchen in den Tagen nach dem Training blaue, rote, schwarze oder gelbe Flecken auf. Das sind die sogenannten Polekisses. Beim Side-Climb, Cupid oder Frog werden zum Beispiel die Kniekehlen stark beansprucht. Nach einer Stunde ziert eine schwarze Linie meine Kniekehlen. Diese Mini-Blutergüsse halten sich wacker ein, zwei Wochen. Echt nervig, vor allem wenn die Jeans eng geschnitten ist und man es im Sitzen spürt.

Habt ihr euch schon mal ernsthaft beim Training oder Wettkampf verletzt? Und wenn ja, wie schnell konntet ihr wieder an die Stange – oder habt ihr euch nicht mehr getraut?

 

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