#Polerina

by Rena Süßholz

Fremdgegangen: Polestudio-Wechsel
© Ross Findon / Unsplash

Fremdgegangen: Polestudio-Wechsel

Polestudio-Wechsel: Kommt es euch auch wie Verrat vor, mal bei der „Konkurrenz“ reinzuschnuppern? Dabei sind wir doch alle eine große Pole-Familie, oder nicht? Egal, ob man wegen eines Umzugs gezwungen ist einem neuen Polestudio eine Chance zu geben, man im Studio A einfach nichts mehr Neues lernt oder einfach neugierig ist: man ist zunächst der/die Neue.

Nach dem ersten Beschnuppern ist das für die meisten auch schon kein Problem mehr, was aber nicht unterschätzt werden darf, ist die Umgewöhnung an den neuen Kursaufbau. Bislang war mir das gar nicht so bewusst, aber es gibt nicht nur die EINE Lehrweise, sondern viele unterschiedliche Trainerausbildungen mit verschiedenen Pole-Konzepten – beispielsweise Xpert, Polesports Education, Polebatics und schulspezifische individuelle Ausbildungen. Da heißen dann die Spins anders oder haben keinerlei Namen. Die Figuren ähneln einander nur, haben einen anderen Eingang oder sind im Ergebnis abweichend. Geht man mit seiner eigenen gelernten Technik an eine „fremde“ Figur ran, ist das für den neuen Trainer „unsauber“, was überraschend zu hören ist und den Frust in die Höhe schnellen lässt.

Also am besten niemals wechseln?

Auch wenn manches, bei einem Polestudio mit anderem Konzept, neu zu erlernen ist und man dort erstmal zu dem Besuch der Anfängerklassen verdonnert wird, können neue Blickwinkel und Herangehensweisen durchaus bereichernd sein. Ein eigener Tanzstil kann sich daraus entwickeln, mitunter werden noch nie benutzte Muskelgruppen angesprochen und auch das Hirn freut sich hin und wieder mal aus dem gewohnten Trott auszubrechen.

Wie verlief euer Polestudio-Wechsel? Was waren die Herausforderungen und würdet ihr es wieder machen?

 

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