#Polerina

by Rena Süßholz

Fit bleiben ohne Poledance Stange daheim (Teil 1)
© Tim Mossholder / Unsplash

Fit bleiben ohne Poledance Stange daheim (Teil 1)

Das Poledance Studio hat geschlossen und ihr spürt, wie eure Muskeln abbauen? Der Gedanke wieder bei Null anfangen zu müssen, sollte es dann endlich wieder mit dem Training losgehen, kommt euch immer öfter?

Fit bleiben ohne Poledance Stange daheim

Online-Fitnessanbieter

Meine Erfahrung mit einem allgemeinen Fitnesstraining via App.

Als mir eine Freundin von einem (momentan) kostenlosen Angebot einer solchen App erzählt hat, war ich erstmal im „Nö, brauche ich nicht“-Modus. Ich schaue schon während der Arbeit die ganze Zeit auf einen Bildschirm, das soll sich während des Sports nicht fortsetzen, irgendwann müssen sich die Augen schließlich auch mal erholen. Außerdem mache ich seit ich denken kann Sport. Ich kenne genügend Übungen für das Stretching, die Kräftigung oder die Ausdauer. Wozu also einen Online-Anbieter testen?

Letzten Endes war es die (fehlende Pole-) Motivation, die mich dazu getrieben hat, der Sache eine Chance zu geben. Denn: mich allein an die Pole zu schwingen, um ein paar Practices nachzugehen, die ich gefühlt schon tausendmal gemacht habe, wird irgendwann langweilig. Poleliebe hin oder her.

Ein Vorteil (je nach Anbieter) ist, dass es Live Lessons gibt, zu denen man wie im offline Leben gezwungen ist pünktlich zu sein. Des Weiteren spornt einem der Trainer an. Leider nicht persönlich, aber bei besonders anstrengenden Einheiten ein „good job“ oder „you are here for work, so let‘s work“ zu hören, lässt mich meine Kräfte regelmäßig aufs Neue mobilisieren.

Man fühlt sich weniger allein und ja, ich gebe es zu, das Auge trainiert mit 🙂 Ein Bauchmuskel-Workout bei einem Typen mit glänzenden Waschbrettbauch lässt einen, den ein oder anderen Schmerz schnell verdrängen …

Ach, und was auch ganz praktisch ist: das Hirn befindet sich im Stand-by-Modus. Das ständige Überlegen, was man als nächstes macht, entfällt.

Meine abschließende Meinung: Man sollte auf jeden Fall vorab Erfahrungen mit den gängigen Fitnessübungen (z.B. Bauch – Beine – Po) gesammelt haben. Zum einen damit Fehlhaltungen sich nicht einschleifen und nachhaltigen Schaden anrichten und zum anderen kommt man bei so manchem Workout auch gar nicht hinterher, wenn die Übungen unbekannt sind. So oder so kann es am Anfang sehr belastend für den Nacken sein, wenn man (wie ich) das Programm auf dem TV ablaufen lässt und sich selbst auf dem Teppich befindet. Dem zum Trotz ist es für mich eine abwechslungsreiche Variante die Zeit bis zur nächsten Poledance Stunde zu überbrücken.

Hinweis: Das ist der Status von zwei Wochen kostenlosem Online-Training. Sobald es kostenpflichtig wird, ist hoffentlich das Polestudio wieder geöffnet

Update: Nach fast zwei Monaten: Ich bin super begeistert und will auf jeden Fall dranbleiben 😀

Online Spagat lernen: Sisers Stretching

Eine weitere Möglichkeit an seinem Body zu arbeiten, bietet das speziell für Tänzer ausgerichtete Online-Stretchingprogramm aus Österreich. Hier geht’s zum Stretching-Interview mit Polerina Steffi: Teil 1 und Teil 2.

Floorwork und Freestyle

Ja, ohne Stange ist es streng genommen kein Poledance Training. Aber: Floorwork braucht nicht unbedingt eine Pole und mit einer Freestyle-Session könnt ihr eure ganze Wohnung mit einbeziehen. Wand, Türrahmen, Besen, Stuhl … Das ist die Gelegenheit an eurem tänzerischen Polekönnen zu feilen. Dance like nobody is watching. Macht eure Lieblingsmusik an und schließt die Augen. Welche Bewegungen kommen euch in den Sinn? Versucht die Gedanken abzuschalten und euch nur auf den Beat zu konzentrieren. Wie eure Moves aussehen ist nicht wichtig, Hauptsache es fließt – und ihr spürt den Flow. Bei der nächsten Freestyle Aufforderung im Kurs, weiß euer Körper dann von allein, was er machen muss 🙂

 

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++ poledance ++ love ++ thrill ++